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Der Klemmstrom und sein Zeitverlauf werden gemessen; da er immer gerade so groB ist, daB er den Membranstrom aufhebt, ist er ein Spiegelbild der Membranstrome. Bei konstantem Klemmpotential zeigt also der Klemmstrom den Zeitverlauf der Ionenstrome durch die Membran bei diesem Potential an. Abb. 2-14. Klemmstrome nach Spannungsanderung. Oberste Zeile Zeitverlauf eines Spannungssprunges an einem Tintenfisch-Riesenaxon ausgehend vom Ruhepotential - 60 m V auf ein Klemmpotential E. Darunter Klemmstrome, die nach der Spannungsanderung auf das jeweils rechts angegebene Potential E flie/~en.

Das Ergebnis einer solchen Rechnung zeigt Abb. 2-16. gNa steigt zu Beginn des Aktionspotentials potentialabhangig steil an und erreicht ihr Maximum schon vor der Spitze des Aktionspotentials (gestrichelte Vertikale O~----+---+---~------------ E 9 o~==r=~~----~~----~-- 50 Abb. 2-16. Membranleitfahigkeit wahrend des Aktionspotentials. Oben Zeitverlauf eines Aktionspotentials, darunter Zeitverlauf der Membranleitfahigkeit gNa und gK wahrend des Aktionspotentials. Nach NOBLE: Physiol. Rev. 46, 1 (1966) in Abb.

Die Darstellung des Ruhepotentials als Kaliumgleichgewichtspotential muG erweitert werden in Hinsicht auf eine Beteiligung der Chloridionen. Die M embranen sind namlich auch durchlassig fur Cl- -Ionen; die Permeabilitat fur Cl- ist dabei an Nervenzellen weit geringer als fur K+, an Muskelzellen jedoch groGer als fur K+. Das Konzentrationsverhaltnis der Chloridionen in und auGerhalb der Zelle Cl-jlCl-a hat nun in der Regel etwa den reziproken Wert des entsprechenden Konzentrationsverhaltnisses K\lK+a (s.

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